“Drei. Zwei. Eins. Bitte”

Ich bin Gino,
Theaterpädaoge und Regisseur.

Ich mache Theater. Dazu brauche ich Dich, denn ich bin interessiert an Dir und deinen Geschichten.
Raum für Dialog und Begegnung ist mir neben dem Einlassen auf künstlerische Prozesse und dem Schaffen ästhetischer Momente das Wichtigste an meiner Arbeit, weil nur so gutes Theater entstehen kann.
Jeder Mensch hat etwas zu erzählen und das ist es, worum es hier geht.

Mein Angebot

Was ich arbeite.

Inszenierung
Das auf die Bühne bringen eines abendfüllenden Theaterstücks. Ausgangspunkt kann ein gemeinsames Thema sein, aus dem wir mittels theaterpädagogischer Methoden ein Stück von Grund auf entwickeln oder eine literarische Vorlage. Fokus ist immer die künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema oder einer Geschichte und die Präsentation an ein Publikum mit den Mitteln des Theaters.
Szenische Reflexion
Ausgehend von einer echten Situation, in der jemand etwas getan hat, was er oder sie nicht wollte oder etwas nicht getan hat, was er oder sie wollte, nähern wir uns mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gesellschaftlichen Unterdrückungsmechanismen. Wir können in und mit dieser zur Szene gewordenen Situation spielen und alternative Handlungsmöglichkeiten ausprobieren. Die Formen erinnern an therapeutische Prozesse wie Familienaufstellung und Psychodrama, der Ansatz ist aber ein gesellschaftlicher, politischer, kein therapeutischer.
Thematischer Workshop
Ein Thema steht im Zentrum, dem wir uns mit der Hilfe theaterpädagogischer Methoden nähern. Themen können z.B. sein: Demokratie, Freiheit, Glaube, Sinnsuche, Stress, Konkurrenz, Leistung, Mobbing, Partner*innenschaft, Liebe, etc. Ausgangspunkt ist immer eure eigene Haltung und Erfahrung dazu. Wir gewinnen neue Erkenntnisse über das Thema und unsere eigene Haltung dazu, entdecken Handlungsalternativen und lernen uns gegenseitig in ungewohnten Kontexten kennen.
Lehre
Theaterpädagogische Theorien, Methodik und Haltung werden vermittelt und ausprobiert. Thematische Inhalte stehen nicht im Fokus, sind aber natürlich Teil des Prozesses. Theoretische Input wechselt sich ab mit praktischen Übungen und Präsentationen. Mögliche Themen sind z.B. episches Theater und Verfremdungseffekt (Bertolt Brecht), Theater der Unterdrückten (Augusto Boal), Grundlagen der Theaterpädagogik, erzählen und spielen in der Inszenierung.
Dramaturgie
Ich nehme die Rolle des Publikums ein und schau mit dir noch vor der Premiere auf deine oder eure Inszenierung. Das kann zu verschiedenen Zeitpunkten sinnvoll sein: Beginnend mit der Auseinandersetzung mit einer etwaigen Literaturvorlage (z.B. bei der Auswahl oder dem Erstellen einer Strichfassung) über dramaturgische Themen (z.B. Wende- und Höhepunkte, Figurenanalyse, etc.) bis hin zur Inszenierung (z.B. Timing, Tragik und Komik, Tempo, Stringenz), Stil)
Schauspieltraining
Hier steht die Durchlässigkeit für Impuls und die Auseinandersetzung mit einer Figur, ihren Emotionen, Motivationen, Handlungen und Körperlichkeit im Vordergrund. Perfekt für Theatergruppen, die noch tiefer in die Materie eindringen wollen oder Bewerber*innen auf eine Schauspielschule, die einen Monolog vorbereiten.

Mein theaterpädagogischer Ansatz

Meine theaterpädagogische Arbeit geht von einem gemeinsamen Experiment aus. Du bist der oder die Expert*in deiner Wirklichkeit, die Grundlage für das Geschehen auf der Bühne ist. Wenn die Probe zum Forschungsfeld für Handlungsalternativen wird, lernen wir gemeinsam im theatralen Raum. Eine so entstandene Szene berührt, denn sie beruht nicht auf Allgemeinposten, sondern auf den Erfahrungen echter Menschen. Prozess und Produkt halten sich in ihrer Wertigkeit dadurch die Waage.

Eine entscheidende Rolle spielt für mich dabei Dialog auf Augenhöhe, ehrliche Begegnung, Reflexion und Freude an ästhetischen Momenten.

Meine Methoden

Wie ich arbeite.

Meine Zielgruppen

Meine Zielgruppen sind alle Menschen, die Theater spielen möchten. Wie alt du bist, wo du herkommst, dein Geschlecht, dein Alter, Behinderungen, woran du glaubst oder ob du früher schon Theater gespielt hast, muss dabei keine Rolle spielen. Natürlich kann es manchmal aus institutionellen (z.B. bei einem Schulprojekt) oder inhaltlichen (z.B. eine Inszenierung mit Betroffenen zu deren Thema) Gründen zu einer Beschränkung kommen.

Kultur von allen für alle!

Meine Haltung

Was mir wichtig ist.

Respekt

Ich habe einen wohlwollenden, neugierigen Blick auf dich und dein Spiel.

Verantwortung

Je nach Zeitpunkt gestaltest du den Prozess demokratisch mit. Ich brauche deine Expertise!

Vertrauen

Probiere dich aus! Lustvolles Scheitern ist erlaubt und gehört sogar dazu.

Stärken-orientierung

Ich sehe dich in deinen Stärken.

Forschung & Reflexion

Mit den Mitteln des Theaters begeben wir uns auf die Suche nach neuen Erkenntnissen, um Neues über uns selbst zu lernen.

Ernsthaftigkeit & Humor

Ich bin an unserer gemeinsamen Sache orientiert: dem Theaterspiel. Und manchmal geht es mit einem Witz viel leichter.

Ästhetik

Wir erleben unmittelbare Bedürfnis-befriedigung im ästhetischen Spiel miteinander.

Neugierde

Was für ein Mensch bist du? Welche Geschichte(n) bringst du mit und welche Ausdrucks-möglichkeiten hast du?

Ganzheitlichkeit

Wir arbeiten mit Körper, Geist und Herz.

Freiheit

Im theatralen Raum ist alles möglich. Wir hinterfragen gesellschaftliche Konventionen.

gino

Über mich

Aufgewachsen in Haslach im Kinzigtal. Zivi in Freiburg. Dort Studium der Sozialen Arbeit. Theaterpraktika und Filmemachen in Berlin. Reisen, Reisen, Reisen. Theaterpädagogik (B.A.) an der Hochschule Osnabrück. Selbständigkeit als Theaterpädagoge und Regisseur seit 2011.  Kultur, Ästhetik, Medien (M.A.) an der Hochschule Düsseldorf. Seit 2025 Intendant des Theaters unter der Burg Hausach.

Ansonsten: Fernwandern und Geocaching. Ray Bradbury und Ursula LeGuin. Yoga und Sport. Singen und musizieren. Hunde und Menschen. Veganismus, Menschenrecht und linke Politik. 

Meine Vision

Warum ich das mache.

Breitenkultur

Ich möchte hohes künstlerisches Niveau als Standard etablieren.

Begegnung

Ich schaffe Räume, in denen Menschen und Kulturen zusammenkommen.

Gehör verschaffen

Ich biete eine Bühne, auf der sich jede*r ausdrücken darf und Geschichten erzählt werden, die berühren.

Ästhetische Bildung

Durch künstlerische Entfaltung werden auch die Teilhabechancen in anderen gesellschaftlichen  Bereichen erhöhet.

Persönliche Entwicklung

Es ist ein Geschenk, Teil an der persönlichen Entwicklung eines Menschen sein zu dürfen.

Regionale Kulturarbeit

Ich mache mit den Menschen und Themen der Region Kulturarbeit für die Region.

Veränderung

In den Aufführungen stellen wir gesellschaftlich relevante Fragen.

Starke Individuen

Wer Theater spielt, erlebt sich selbstbewusst und selbstwirksam jenseits von gesellschaftlicher Konvention: Menschen, die unsere Gesellschaft braucht!

Kreativität

Wir setzen Ideen künstlerisch um.

Freiwilligkeit

Kunst verfolgt an sich keinen Zweck, sondern ist sich selbst genug. So entsteht ehrliche Begegnung ohne Hintergedanken.

Meine Spieler*innen und Kolleg*innen

Was andere sagen.

Mein Archiv

Was ich schon gemacht habe.
(Aus rechtlichen oder datenschutztechnischen Gründen gibt es nicht von allen Inszenierungen Aufnahmen.)

Kontakt

Wie du mich erreichst.

Auf der Suche nach einem Theaterpädagogen oder Regisseur?

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