Herzlich Willkommen!

Ich mache Theater. Dazu brauche ich Dich, denn ich bin interessiert an Dir und deinen Geschichten.
Raum für Dialog und Begegnung ist mir neben dem Einlassen auf künstlerische Prozesse und dem Schaffen ästhetischer Momente das Wichtigste an meiner Arbeit, weil nur so gutes Theater entstehen kann.
Jeder Mensch hat etwas zu erzählen und das ist es, worum es hier geht.

Ich bin Gino,
Theaterpädagoge und Regisseur.

„Wir alle müssen Theater machen – um herauszufinden, wer wir sind, und zu entdecken, wer wir werden könnten.“

Augusto Boal

Linie 1

2022

Mein Angebot

Was ich arbeite.

Inszenierung

Das auf die Bühne bringen eines abendfüllenden Theaterstücks. Ausgangspunkt kann ein gemeinsames Thema oder eine literarische Vorlage sein, aus dem wir mittels theaterpädagogischer Methoden ein Stück von Grund auf entwickeln. Fokus ist immer die künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema oder einer Geschichte und die Präsentation an ein Publikum mit den Mitteln des Theaters.

Szenische Reflexion

Ausgehend von einer echten Situation, in der jemand etwas getan hat, was er oder sie nicht wollte oder etwas nicht getan hat, was er oder sie wollte, nähern wir uns mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gesellschaftlichen Unterdrückungsmechanismen. Wir können in und mit dieser zur Szene gewordenen Situation spielen und alternative Handlungsmöglichkeiten ausprobieren.

Thematischer Workshop

Ein Thema steht im Zentrum, dem wir uns mit der Hilfe theaterpädagogischer Methoden nähern. Ausgangspunkt ist immer eure eigene Haltung und Erfahrung dazu. Wir gewinnen neue Erkenntnisse über das Thema und unsere eigene Haltung dazu, entdecken Handlungsalternativen und lernen uns gegenseitig in ungewohnten Kontexten kennen.

Lehre

Theaterpädagogische Theorien, Methodik und Haltung werden vermittelt und ausprobiert. Thematische Inhalte stehen nicht im Fokus, sind aber natürlich Teil des Prozesses. Theoretische Input wechselt sich ab mit praktischen Übungen und Präsentationen. Mögliche Themen sind z.B. episches Theater und Verfremdungseffekt (Bertolt Brecht), Theater der Unterdrückten (Augusto Boal), Grundlagen der Theaterpädagogik, Erzählen und Spielen in der Inszenierung.

Dramaturgie

Ich nehme die Rolle des Publikums ein und schaue mit dir noch vor der Premiere auf deine oder eure Inszenierung. Das kann zu verschiedenen Zeitpunkten sinnvoll sein: Beginnend mit der Auseinandersetzung mit einer etwaigen Literaturvorlage (z.B. bei der Auswahl oder dem Erstellen einer Strichfassung) über dramaturgische Themen (z.B. Wende- und Höhepunkte, Figurenanalyse, etc.) bis hin zur Inszenierung (z.B. Timing, Tragik und Komik, Tempo, Stringenz, Stil)

Schauspieltraining

Hier steht die Durchlässigkeit für Impulse und die Auseinandersetzung mit einer Figur, ihren Emotionen, Motivationen, Handlungen und Körperlichkeit im Vordergrund. Perfekt für Theatergruppen, die noch tiefer in die Materie eindringen wollen oder Bewerber*innen auf eine Schauspielschule, die einen Monolog vorbereiten.

Mein theaterpädagogischer Ansatz

Meine theaterpädagogische Arbeit geht von einem gemeinsamen Experiment aus. Du bist der oder die Expert*in deiner Wirklichkeit, die Grundlage für das Geschehen auf der Bühne ist. Wenn die Probe zum Forschungsfeld für Handlungsalternativen wird, lernen wir gemeinsam im theatralen Raum. Eine so entstandene Szene berührt, denn sie beruht nicht auf Allgemeinposten, sondern auf den Erfahrungen echter Menschen. Prozess und Produkt halten sich in ihrer Wertigkeit dadurch die Waage.

Eine entscheidende Rolle spielt für mich dabei Dialog auf Augenhöhe, ehrliche Begegnung, Reflexion und Freude an ästhetischen Momenten.

Meine Methoden

Wie ich arbeite.

Improvisation

Vertraust du dem, was sich spontan zeigt, ohne zuvor darüber nachzudenken, entsteht manchmal der größte Unsinn und manchmal eine großartige Idee. Deinen Impulsen zu vertrauen, das Scheitern zu feiern, sich auf die eigenen Ideen und die des anderen einzulassen statt sie zu kritisieren, schafft neue Lebensfreude, ein zugewandtes Miteinander und ist oft der Ausgangspunkt für unerwartet gute und wahrhaftige Szenen.

Erzählen und Spielen

Aus der eigenen Rolle zu treten, ihr Verhalten zu kommentieren, das Schauspiel mit der Zuwendung zum Publikum zu unterbrechen, zeigt Zustände in ihrer Vielschichtigkeit und ermöglicht allen Beteiligten, die eigenen Haltungen zu reflektieren.

Realität der Bilder und Bildertheater

Bilder, Szenen, Kunstprodukte wissen oft mehr als deren Erschaffer*innen. Lassen wir uns auf diesen ästhetischen Raum ein, erhalten wir nicht selten Rückschlüsse auf unsere eigene Realität, erkennen, interpretieren, verstehen.

Autobiographisches Theater

Niemand kennt deine Wirklichkeit so gut wie du selbst. Die Geschichten, die das Leben schreibt, auf die Bühne zu bringen, wird immer interessant bleiben, weil sie menschlich sind und wir sie alle wiedererkennen werden. Das heißt aber nicht, dass du mit deinen privaten Ängsten und Hoffnungen auf der Bühne ausgestellt wirst, sondern dass deine Persönlichkeit, deine Erfahrung und dein Wissen als Ausgangspunkt unserer Zusammenarbeit wichtiger sind als Schauspieltechnik.

Körperwahrnehmung und Bewegungsausdruck

Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse über das Theater: Schauspiel ist Sport. Das ist bestimmt keine ausreichende Definition, aber ein notwendiger Aspekt. Wenn wir verzweifeln, weil wir mit unserem Verstand zu konstruieren versuchen und doch immer wieder dieselben Allgemeinposten entstehen, verrät uns oft die Körperimprovisation, was außerdem möglich ist. Voraussetzung dafür sind Durchlässigkeit und Experimentierfreude, die uns zu neuen, ungeahnten Bühnenhandlungen bringen.

(Szenische) Reflexion

Mit den Techniken des Theaters der Unterdrückten können wir Situationen auf die Bühne bringen, die wir analysieren und überspitzen. Wir finden Handlungsalternativen, die in unserem echten Leben wegweisend sind. Theater als Probe auf die Realität!

Gewaltfreie Kommunikation

Sie basiert auf einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander. Es ist eine Sprache des „Verstehen Wollens“. Bedürfnis, eine daraus resultierende Verhaltensstrategie und eigenes Gefühl auseinanderzuhalten, wird zur Basis von Gruppenzusammenhalt und Selbsterkenntnis.

Kreatives Schreiben

Die innere kritische Stimme ist ein Zivilisationsphänomen, das die meisten von uns jeden Tag begleitet. Mit den Methoden des Kreativen Schreibens bitten wir sie freundlich, innezuhalten und verwandeln Bewertung in interessierte Betrachtung unserer eigenen zu Papier gebrachten Worte. Du wirst erstaunt sein, wie poetisch selbst entwickelte Texte sein können.

Clownerie

Scheitern wird nicht nur akzeptiert, sondern ist ausdrücklich erwünscht. Nicht nur muss in allen kreativen und innovativen Prozessen Scheitern möglich sein, sondern es entlastet uns auch von einem falsch verstandenen Leistungsdruck.

Rags

2026

Meine Haltung

Was mir wichtig ist.

Respekt

Ich habe einen wohlwollenden, neugierigen Blick auf dich und dein Spiel.

Verantwortung

Je nach Zeitpunkt gestaltest du den Prozess demokratisch mit. Ich brauche deine Expertise!

Vertrauen

Probiere dich aus! Lustvolles Scheitern ist erlaubt und gehört sogar dazu.

Stärken-orientierung

Ich sehe dich in deinen Stärken.

Forschung & Reflexion

Mit den Mitteln des Theaters begeben wir uns auf die Suche nach neuen Erkenntnissen, um Neues über uns selbst zu lernen.

Ernsthaftigkeit & Humor

Ich bin an unserer gemeinsamen Sache orientiert: dem Theaterspiel. Und manchmal geht es mit einem Witz viel leichter.

Ästhetik

Wir erleben unmittelbare Bedürfnis-befriedigung im ästhetischen Spiel miteinander.

Neugierde

Was für ein Mensch bist du? Welche Geschichte(n) bringst du mit und welche Ausdrucks-möglichkeiten hast du?

Ganzheitlichkeit

Wir arbeiten mit Körper, Geist und Herz.

Freiheit

Im theatralen Raum ist alles möglich. Wir hinterfragen gesellschaftliche Konventionen.

Meine Zielgruppen

Meine Zielgruppen sind alle Menschen, die Theater spielen möchten. Wie alt du bist, wo du herkommst, dein Geschlecht, dein Alter, Behinderungen, woran du glaubst oder ob du früher schon Theater gespielt hast, muss dabei keine Rolle spielen. Natürlich kann es manchmal aus institutionellen (z.B. bei einem Schulprojekt) oder inhaltlichen (z.B. eine Inszenierung mit Betroffenen zu deren Thema) Gründen zu einer Beschränkung kommen.

Kultur von allen für alle!

Meine Vision

Warum ich das mache.

Breitenkultur

Ich möchte hohes künstlerisches Niveau als Standard etablieren.

Begegnung

Ich schaffe Räume, in denen Menschen und Kulturen zusammenkommen.

Gehör verschaffen

Ich biete eine Bühne, auf der sich jede*r ausdrücken darf und Geschichten erzählt werden, die berühren.

Ästhetische Bildung

Durch künstlerische Entfaltung werden auch die Teilhabechancen in anderen gesellschaftlichen  Bereichen erhöhet.

Persönliche Entwicklung

Es ist ein Geschenk, Teil an der persönlichen Entwicklung eines Menschen sein zu dürfen.

Regionale Kulturarbeit

Ich mache mit den Menschen und Themen der Region Kulturarbeit für die Region.

Veränderung

In den Aufführungen stellen wir gesellschaftlich relevante Fragen.

Starke Individuen

Wer Theater spielt, erlebt sich selbstbewusst und selbstwirksam jenseits von gesellschaftlicher Konvention: Menschen, die unsere Gesellschaft braucht!

Kreativität

Wir setzen Ideen künstlerisch um.

Freiwilligkeit

Kunst verfolgt an sich keinen Zweck, sondern ist sich selbst genug. So entsteht ehrliche Begegnung ohne Hintergedanken.

Die Rattenfängerin

2025

Über mich

Aufgewachsen in Haslach im Kinzigtal. Der erste Bühnenauftritt als Hinterteil eines Elefanten in der Grundschule: ein eher ungewöhnlicher, aber prägender Einstieg.

Es folgten ein Studium der Sozialen Arbeit in Freiburg, Filmprojekte in Berlin, Praktika am Theater und jede Menge Reisen. Danach führte der Weg zum Studium der Theaterpädagogik (B.A.) an der Hochschule Osnabrück.

Seit 2011 freier Theaterpädagoge und Regisseur. Arbeit mit Schulen, Waldorfschulen, Unternehmen, Jugendzentren, Kulturzentren, Stiftungen, Agenturen, NGOs und vielen weiteren Menschen und Institutionen, die Theater als lebendigen Begegnungsraum schätzen.

Weil Neugier selten Pause macht, kam anschließend noch der Masterstudiengang „Kultur, Ästhetik, Medien“ an der Hochschule Düsseldorf dazu.

Seit 2025 Intendant des Theaters unter der Burg in Hausach – und immer noch überzeugt davon, dass jede*r etwas zu erzählen hat.

Was gibt’s noch zu sagen? Weitwandern. Hunde. Yoga. Ursula LeGuin und Ray Bradbury. Vegan aus tiefster Überzeugung. Gerechte und vernünftige (also linke) Politik.

Meine Spieler*innen und Kolleg*innen

Was andere sagen.

Alena

Alena

„Ich schätze an Ginos Arbeit, dass er immer offen auf alle Belange des Teams und deren Mitglieder eingeht. Er hat ein sehr gutes Gespür für jeden, der im (Theater-)Prozess beteiligt ist und er hat auch die Gruppendynamik immer im Blick.
Mit Gino zu arbeiten macht jedes Mal viel Freude, da er es versteht, aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen (teilweise) vollkommen Fremder eine Gruppe zu schmieden, die an einem Strang zieht.
Immer wenn ich mit Gino gearbeitet habe, habe ich tolle Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, tolle Erfahrungen machen dürfen und gute Freunde gefunden.“

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Shrek!

2024

Mein Archiv

Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind hier nur wenige meiner vergangenen Inszenierungen exemplarisch zu sehen.

Rags

Musical 2026

Rags

Ein Musical über Flucht, Hoffnung und den Traum von einem besseren Leben. Vor dem Hintergrund der Einwanderung nach Amerika erzählt es von Ausgrenzung, sozialer Ungerechtigkeit und der Kraft der Solidarität.

Zu sehen ist der „Hinter den Kulissen“-Film.

NOCH IST DER FILM LEIDER NICHT ONLINE.

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Kontakt

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