ReliXchange (2014)

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Zehn junge Menschen aus Deutschland, zehn junge Menschen aus Ägypten. Eine Woche in Berlin, eine weitere in Kairo. Wie begrüßt Du als deutscher Mann eine Muslima? Was genau ist mit haram („das, was verboten ist“) gemeint? Wie spricht man als Deutsche mit einem Ägypter über den Holocaust? Denkst du beim Begriff „Terrorist“ an einen jungen Mann mit arabischem Hintergrund und dunklem Bart oder an einen Vertreter einer anderen Vereinigung von der Liste des Verfassungsschutzes? Ist Kairo einfach nur eine weitere Großstadt oder wirklich anders als Berlin?

Es geht um die drei Buchreligionen, deren Glaubensprinzipien und Traditionen, um die Rolle und Bedeutung der entsprechenden Glaubensgemeinschaften in den beiden Ländern und besonders die Stellung von religiösen Minderheiten.

Wir arbeiten mit Methoden des Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal.

Sehen und Hören kannst Du mich vor allem ab 7’05“.

(Berlin 2014)