Evita (Musical 2014)

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Andrew Lloyd Webbers Rockoper wurde bekannt durch das Stück „Don’t cry for me, Argentina“. Dabei geht es um so viel mehr: um Verantwortung, gesellschaftliche und politische Orientierung und die Frage, wo Idole dabei helfen können und wo sie die eigene Entwicklung hemmen.

Die junge Maria ist so eine Mädchen mit Idolen: Sie – und viele andere mit ihr – hofft in einer unbeständigen Zeit der politischen Unterdrückung auf den Präsidentschaftskandidaten Perón und die „Stimme des Volkes“ Evita. Für sie reist Maria nach Buenos Aires und lernt dort den Revolutionär Che Guevara kennen, der für sie noch eine große Rolle spielen wird.

Wir sehen den Kampf um Revolution, Liebe, Verrat, es geht um die Hoffnung auf Veränderung und die Befreiung von Diktatur und Elend sowie laut Che die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs: fähig zu sein, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen.

Wie würde eine Gesellschaft aussehen nach einer Revolution, die Du angeführt hast?

Richtungsweisend für den Verlauf die Geschichte ist Ches Überzeugung: „Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt.“

(Hausach 2014)